Köln (ots) –

Der WDR bleibt weiterhin stark in der Dokumentation und Information. Gleich vier Nominierungen stehen für den diesjährigen Fernsehpreis in diesen Kategorien zur Auswahl. Aber auch in der Unterhaltung sind durch die Nominierung von Esther Sedleczek und Nina Gummich WDR Produktionen vertreten.

Seit diesem Jahr ist es Esther Sedlaczek, die das Publikum zu „Frag doch mal die Maus“ (ARD/WDR/Ansager und Schnipselmann) ermuntert. In der Kategorie „Beste Einzelleistung/Moderation Unterhaltung“ ist sie zusammen mit ihrem Einsatz beim „Quizduell-Olymp“ (ARD/NDR/ITV Studios Germany) nominiert.

In der Kategorie „Beste Dokumentation/Reportage“ steht „Leben nach Butscha“ auf der Nominierungsliste. Die Reportage erhielt in diesem Jahr bereits den Grimme-Preis.

In dem Film reisen Autorin Mila Teshaieva und Autor Marcus Lenz mit der Kamera nach Borodjanka, Butscha und Irpin. Die Kleinstädte waren über Wochen besetztes Gebiet der Russen auf ihrem Eroberungsfeldzug Richtung Kiew. Die Autorin und der Autor geben den Menschen vor Ort eine Stimme und zeigen schonungslos das Grauen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine. Redaktion WDR: Nicole Ripperda und Britta Windhoff.

Nominiert als „Beste Dokuserie“ ist die „Menschen Hautnah“-Dokumentation: „Marie will alles – Durchstarten mit Down-Syndrom“. Das WDR-Autor:innen-Team Ilka aus der Mark und Christoph Goldbeck hat die 23-jährige Marie aus Leichlingen über 15 Jahre begleitet und ihren oft anstrengenden Weg dokumentiert, mit dem sie sich ihren größten Wunsch erfüllen will: So zu leben wie alle anderen. Redaktion WDR: Jessica Briegmann. Die komplette Reihe findet sich in der ARD Mediathek.

Die WDR Journalist:innen Isabel Schayani und Vassili Golod freuen sich über ihre Nominierungen in der Kategorie „Beste Einzelleistung Information“. Isabel Schayani für Inhalt und Moderation des „Weltspiegel“ (ARD), Vassili Golod für seine Berichterstattung zum Ukraine-Krieg.(ARD)

Als „Beste Schauspielerin“ geht Nina Gummich ins Rennen um den „Deutschen Fernsehpreis“: Ihre Leistung als Hauptdarstellerin in dem Film „Alice“, in dem die Entwicklung von Alice Schwarzer von einer unbekannten 21-jährigen Deutschen zu einer der streitbarsten Persönlichkeiten unserer Zeit aufgezeigt wird, wurde von der Jury berücksichtigt. „Alice“ ist eine Koproduktion von ARD, rbb, WDR, ARD Degeto und Schönhauser Filmproduktion. „Alice“ findet sich in der ARD-Mediathek.

Der Deutsche Fernsehpreis 2023 wird in insgesamt 30 Kategorien verliehen. Über die Auswahl der Nominierten und Preisträger:innen entscheidet eine unabhängige Fachjury unter dem erneuten Vorsitz des Produzenten Wolf Bauer. Die Verleihung findet am 27. und 28. September in Köln statt.

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Quelle: ots