Hamburg (ots) –

Sie berichtet seit 1898 Monat für Monat – lediglich unterbrochen durch einige Kriegsjahre – über das Geschehen in der Schmuck-, Uhren- und Edelsteinbranche. Die Goldschmiede Zeitung, kurz GZ, ist damit die älteste Fachpublikation der Welt für Schmuck und Uhren. Generationen von Goldschmieden, Uhrmachern und Juwelieren waren und sind treue GZ-Leser. Anlässlich des 125. Geburtstags hat der Hamburger Untitled Verlag, Herausgeber der GZ, eine Jubiläums-Edition mit 320 Seiten aufgelegt, die an alle Abonnenten neben der regulären Monatsausgabe verschickt wird.

Das Jubiläums-Magazin führt durch 125 Jahre Geschichte der Luxusgüterindustrie, berichtet von Höhen und Tiefen, von spannenden Begebenheiten und wichtigen Ereignissen. So gab es schon 1906 die Masche mit dem nigerianischen Prinzen, damals kam das falsche Versprechen auf schnelles Geld aus Weißrussland. Die alten Modelshootings zeigen die Mode und Menschen im Wandel der Zeit. Die Sonder-Ausgabe beweist zudem mit wunderschönen Darstellungen von Schmuck und Uhren, Ausblicken auf die Zukunft des Fachhandels und vielen spannenden Stories, wie jung, lebendig und zeitgemäß ein Printtitel auch heute noch sein kann – aller Digitalisierung zum Trotz. So inszeniert Fotograf Robin Kranz Uhren und Schmuck in seinem Stillshooting zusammen mit feinsten Delikatessen als Geburtstagsmenü. Und Stephan Glathe zeigt, wie Modelaufnahmen mit feinsten persönlichen Accessoires heute aussehen.

Als 1898 der Leipziger Buchhändler Wilhelm Diebener in Leipzig die „Handels-Zeitung für die Gold- und Silberwarenindustrie“ aus der Taufe hob, die 1925 in Deutsche Goldschmiede Zeitung umbenannt wurde, überließ China pachtweise Hongkong an Großbritannien, Spanien erklärt Amerika den Krieg, der italienische Anarchist Luigi Lucheni ersticht mit einer spitzen Feile Österreichs Kaiserin Elisabeth, und der Graf von Zeppelin erhält ein gewisses Luftfahrtpatent. Die GZ erlebte das Kaiserreich, sah die Roaring Twenties und die Weimarer Republik und überlebte zwei Weltkriege. Beim Bombenangriff auf Leipzig fiel das Firmengebäude den Flammen zum Opfer. Die GZ konnte einige Zeit nicht mehr erscheinen. Doch direkt nach dem Krieg ging es weiter: Ab 1947 wurden auf billigem Papier hektografierte Informationsbriefe für Uhrmacher und Goldschmiede herausgegeben.

Sie erlebte danach vom neuen Verlagsstandort Stuttgart blühende Wirtschaftswunder-Zeiten, durchstand auch alle Krisen der jüngeren Geschichte. Bis 2006 blieb die GZ in Familienhand, nach einer kurzen Episode bei der VVA in Düsseldorf übernahm sie der Verlag Untitled in Hamburg. Heute ist die GZ das führende Branchenorgan und erreicht jeden Monat in einer abonnierten Auflage von 5500 Exemplaren Juweliere, Goldschmiede, Fachgeschäfte, Aus- und Fortbildungsstätten sowie die Industrie im gesamten deutschsprachigen Raum. „Die GZ hat eine lange Tradition, ist aber im Herzen noch ganz jung“, sagt Herausgeber Dr. Christian Jürgens. „Das ist auch der wesentliche Erfolgsfaktor unseres Magazins.“

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Quelle: ots