Leipzig/Berlin (ots) –

Deutschlandpremiere für Yadegar Asisis Panorama „DIE KATHEDRALE VON MONET – Freiheit des Malens“: Mit dem Werk kreiert Yadegar Asisi ein 360°-Gemälde aus Farbe und Licht im Stile des Impressionismus. Er widmet sich damit einer der bedeutendsten Kunstepochen unserer Zeit und gibt Einblick in seine eigene 30jährige malerische Schaffenszeit.

Yadegar Asisi beschreitet neue künstlerische Pfade: Zum ersten Mal wurde ein Panorama gänzlich in Öl auf Leinwand gemalt, bevor es digital vergrößert und auf Stoffbahnen gedruckt wurde. Das anschließend auf 3.500 Quadratmeter Größe inszenierte Werk führt in die Zeit des ausgehenden 19. Jahrhunderts in die nordfranzösische Stadt Rouen. Von mehreren Ebenen des 15 Meter hohen Besucherturmes aus tauchen Besuchende in ein Erlebnis aus plastisch wirkenden Pinselstrichen und einem einzigartigen Farb- und Lichtspiel ein.

So als stünde man 1894 auf dem Kathedralplatz von Rouen erschließt sich die Szenerie: Die Abendsonne lässt die Fassade der im Zentrum stehenden Kathedrale Notre-Dame de Rouen nahezu vollständig erstrahlen und wirft ein warmes orange-rotes Licht auf den Vorplatz sowie die bereits im Schatten liegenden Häuser. Ein facettenreiches Spiel von außergewöhnlichen Farbnuancen, Schattierungen und Lichteinfällen durchzieht die gesamte Umgebung. Auf dem Vorplatz der Kathedrale verewigt Asisi bekannte Maler und Zeitgenossen wie Vincent van Gogh, Auguste Renoir und Claude Monet.

Ausgangspunkt der Arbeit ist eine 6 x 2 Meter große Leinwand, auf der Yadegar Asisi die Kathedrale mit ihrem umliegenden Platz und Häusern malerisch rekonstruierte. Grundlage bildete eine berühmte Gemäldeserie von Claude Monet aus den Jahren 1892 – 1894, der die Kathedrale in Rouen mehrfach unter verschiedensten Lichtverhältnissen festhielt. Die Stimmung der komplexen Lichtsituationen inspirierte Asisi zu seiner Darstellung dieses Ortes und den wichtigsten Akteuren der damaligen Kunstwelt.

In der Ausstellung mit zahlreichen Werken Asisis setzt sich der Künstler mit dem Spannungsfeld von Malerei, Handwerk und Digitalisierung auseinander, jedoch vor allem mit seiner Sinnes- und Welterfahrung. Er reflektiert dabei das Wechselspiel zwischen Kunst und Technologie im Kontext des gesellschaftlichen Fortschritts: So wie der Impressionismus den Beginn einer Ära markierte, die Asisi als „Befreiung der Malerei“ beschreibt, führt die Entwicklung heute zur „Freiheit des Malens“. Die vollständig freie Entfaltung von Motiven, Themen, Maltechniken und Technologien wie Künstlicher Intelligenz erweitern das Spektrum und die Ausdrucksmöglichkeiten bildender Künstler bis in die Gegenwart.

Im Rahmen der Ausstellung wird auch die erste digitale Kollektion von Yadegar Asisi veröffentlicht, die den Wegbereitern der modernen Malerei gewidmet ist. Anlässlich des 150. Jubiläums der ersten Impressionisten-Ausstellung werden sieben Künstler dieser Epoche in Form von sechs digitalen Werken als NFTs verewigt, die auf dem Originalgemälde von Yadegar Asisi basieren.

Die Publikumseröffnung ist Samstag, 16. März 2024 um 10 Uhr im Panometer Leipzig.

In dem historischen Gasometer sind seit 2003 Panoramen von Yadegar Asisi zu sehen. Hier begann die Renaissance der Panoramen. Die Panoramen des Künstlers sind neben Leipzig auch in Berlin, Dresden, Lutherstadt Wittenberg und Pforzheim zu sehen. Weitere Standorte in Wien und Konstanz sind in Planung.

Alle Presseinformationen und Pressebilder finden Sie unter: www.asisi.de/presse/pressebilder/kathedralevonmonet (https://we.tl/t-x6whY3ZL5a)

Über den Künstler und sein Studio:

Yadegar Asisi wurde 1955 in Wien geboren, studierte Architektur an der Technischen Universität Dresden und Malerei an der Hochschule der Künste in Berlin, wo er sein Studium als Meisterschüler von Klaus Fußmann abschloss. Seit 2003 realisiert der Berliner Künstler monumentale 360°-Panoramen mit einer Größe von bis zu 3.500 Quadratmetern in haushohen Rundgebäuden. Neben eigenen Häusern in Leipzig und Berlin werden die Panoramen des Künstlers auch an weiteren Partner-Standorten in Dresden, Pforzheim und Lutherstadt Wittenberg gezeigt. Besonders interessieren Yadegar Asisi unerreichbare Naturräume, Stadtansichten mit ihren Einblicken in Strukturen und Gesellschaften sowie Momente der Zeitgeschichte. Mithilfe seines Teams aus Architekten und Digital Artists für 3D und Bildbearbeitung erstellt Asisi seine Panoramawerke in jahrelanger Detailarbeit als hochauflösende digitale Gemälde, die aus abertausenden Fotografien, Zeichnungen, Skizzen und Malerei entstehen. Bei Fotoshootings mit Komparsen entstehen Szenenbilder, die Asisi in sein Panoramawerk einarbeitet. Das Panorama wird zuletzt auf über 30 Meter langen Stoffbahnen gedruckt und in den Panoramagebäuden installiert.

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