Unterföhring (ots) –

Einzigartiges Audio-Experiment: Seven.One Audio, die Podcast-Unit der Seven.One Entertainment Group, veröffentlicht einen Podcast, der vollständig mit künstlicher Intelligenz entstand. „Gebrüder Glittch“, ab sofort auf allen gängigen Plattformen (https://seven-one-audio.com/2023/11/03/gebrueder-glittch/) verfügbar, verwebt auf faszinierende Weise bekannte Märchen fiktional mit der Zeitgeschichte, lotet die Möglichkeiten von generativer KI aus und macht sich damit die derzeit wohl innovativste Technologie der Welt zu eigen.

Alexander Krawczyk, Senior Vice President Seven.One Audio: „Künstliche Intelligenz ist ein großer Teil der Zukunft unserer Arbeit und macht auch vor Podcasts keinen Halt – und wir sind von Anfang an dabei. Für die ‚Gebrüder Glittch‘ haben wir der generativen KI die volle Kontrolle über den Entstehungs- und Produktionsprozess überlassen. Bei Seven.One Audio eignen wir uns damit spielerisch die momentan wohl innovativste Technologie der Welt an und wollen herausfinden: Wofür können wir KI und ihre Entwicklungen einsetzen? Wo kann sie unterstützen – und wo stößt sie an ihre Grenzen?“

Storytelling, Einsprechen, Charakterentwicklung, Cover-Kreation u.v.m. – bis zur Veröffentlichung eines fertigen Podcasts sind zahlreiche kreative, technologische und produktionstechnische Schritte notwendig. Was kann KI dabei leisten – und vor allem: was nicht? Dieser Frage geht Seven.One Audio nach: Alexander Krawczyk, SVP Seven.One Audio erklärt im Interview, welche Erkenntnisse Seven.One Audio aus dem Experiment „Gebrüder Glittch“ gewonnen hat.

Lieber Alexander Krawczyk, was war das Ziel des Projekts „Gebrüder Glittch“?

„Der Podcast war für uns in erster Linie ein Experiment, um herausfinden, was mit KI bereits möglich ist. Eine Spielwiese, auf der wir ausloten, wie wir die wohl zukunftsprägendste Innovation der letzten zehn Jahre für uns nutzen können. Dazu passt auch, dass wir den Podcast nicht monetarisieren werden, sondern gerne allen interessierten Hörerinnen und Hörern zur Verfügung stellen möchten. So viel kann ich verraten: Man merkt nicht nur an einer Stelle, dass hier keine menschliche Qualitätskontrolle stattgefunden hat.“

Bevor wir zu dieser Frage kommen: Welche Arbeitsschritte hat KI bei „Gebrüder Glittch“ übernommen – und welche nicht?

„Unser neuer Podcast ist zu 100 Prozent KI-generiert. KI hat das Storytelling übernommen, der Podcast wird von einer KI-generierten Stimme gesprochen, wir haben das Cover mit KI generiert – die KI hatte die volle Kontrolle. Das war natürlich nur möglich, weil wir die KI hier bewusst fiktive Märchen erzählen lassen und Dinge wie ein sorgfältiger, journalistischer Faktencheck deshalb nicht notwendig sind.“

Du hast es eben selbst angesprochen: Die Kreativ-Branche zittert seit Monaten vor dem Schreckgespenst KI. Nach den Erfahrungen, die ihr bei Seven.One Audio bisher sammeln konntet: Kann KI den Kreativfaktor Mensch ersetzen?

„Um es ganz klar zu sagen: Nein. Eine KI kann den kreativen Funken des Menschen nicht ersetzen. Das gilt für das Entwickeln und Schreiben einzigartiger Geschichten genauso wie für das Einsprechen von Podcasts und die Authentizität menschlicher Stimmen. Das merken die Hörer und Hörerinnen sofort und das hinterlässt ein Gefühl von Fremdheit. Klar ist aber auch: KI ist im kreativen Bereich sehr hilfreich beim Thema Brainstorming, sie kann unheimlich schnell viele Varianten einer Geschichte schreiben.“

Und wie sieht es bei der Vermarktung und in der Produktion aus?

Wir setzen KI sehr erfolgreich in unserem Premium Audio Network ein. Hier lassen wir die KI lokal ausgesteuerte Kampagnen automatisiert individualisieren und buchen. So kann zum Beispiel ein Automobilhersteller künftig für jedes seiner 300 Autohäuser in ganz Deutschland über KI eine individuelle Werbung für das jeweils relevante Postleitzahlengebiet produzieren und ausspielen. Die KI generiert 300 Versionen der Werbung schnell, ohne großen Aufwand und mit geringen Kosten. So wird Podcast-Werbung für eine ganz neue Gruppe an Werbetreibenden interessant, die bisher auf lokale Medien gesetzt haben.

Was sind für dich die wichtigsten Erkenntnisse aus dem KI-Experiment „Gebrüder Glittch“?

Wir experimentieren und kennen die Technologien, die in der Audio-Produktion, im Schnitt und im Design gerade up and coming sind und entwickeln so auch unsere Kompetenzen und die Möglichkeiten, die wir unseren Kunden bieten können, schnell und innovativ weiter. Wir haben uns im Team die Expertise „Text to speech“ erarbeitet – also eine KI zum Sprechen zu bringen. Generative KI ist für uns ein Spielfeld, das wir auch kritisch mit allen Einschränkungen sehen, aber trotzdem nicht ignorieren können. Um auch die Schwachstellen aufzuzeigen, haben wir bewusst einige charmante KI-Versprecher im Podcast belassen. Unser Ziel ist es, die Chancen von KI auch in der Vermarktung zu nutzen und unseren Kunden hier immer die attraktivsten und zukunftsweisenden Produkte anbieten zu können.

Hier geht es zum Seven.One Audio-Podcast „Gebrüder Glittch“: www.seven-one-audio.com/2023/11/03/gebrueder-glittch/

Pressekontakt:
Eva Gradl
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Quelle: ots