München (ots) –

Europa am Ende des Zweiten Weltkriegs: ein Kontinent der Flüchtlinge, Vertriebenen und „displaced persons“. Millionen von Menschen hatten in den Schrecken der nationalsozialistischen Terrorherrschaft und den Wirren des Krieges ihre Heimat verloren oder wurden gezielt vertrieben. Immer mittendrin: Kinder. Als letzte noch lebende Zeitzeug:innen erzählen sie schonungslos von ihren Erfahrungen: Flucht, Vertreibung und Deportation. „Kaum ein Interview, in dem nicht geweint wurde“, so fasst Regisseur Jan N. Lorenzen die Gespräche mit ihnen zusammen. Ab dem 3. Mai ist die bewegende Dokumentation in der ARD Mediathek in der Reihe ARD HISTORY als vierteilige Serie abrufbar; im Ersten läuft sie als 90-minütige Dokumentation am 8. Mai um 22:50 Uhr.

Vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs und der Fluchtbewegungen in ganz Europa gewinnt die Dokumentation besondere Aktualität. Der Podcast „Kinder der Flucht: Frauen erzählen“ mit Shahrzad Osterer beleuchtet diese Thematik am Beispiel von vier Frauen-Fluchtgeschichten der Gegenwart. Der Podcast steht ab 3. Mai 2023 in der ARD Audiothek zur Verfügung.

Die Dokumentation „Kinder der Flucht“ ist eine Produktion von Hoferichter & Jacobs im Auftrag von SWR und BR (beide federführend) sowie dem hr, MDR, NDR, radio bremen, rbb, SR und WDR; der Podcast „Kinder der Flucht: Frauen erzählen“ ist eine Produktion von „Kugel und Niere“ im Auftrag von SWR und BR. Die Redaktion bei der Dokumentation haben federführend Mirjam Dolderer, Gabriele Trost und Mark Willock (SWR) sowie Andrea Bräu und Susanne Poelchau (BR); die Redaktion des Podcasts liegt bei Mirjam Dolderer und Gabriele Trost (SWR) sowie Andrea Bräu und Susanne Poelchau (BR).

Ab sofort steht für akkreditierte Journalist:innen im Presseservice ein Presseheft mit ausführlichen Informationen zu „Kinder der Flucht“ bereit. Außerdem können im Vorführraum die Dokumentation und die erste Folge der vierteiligen Serie gesichtet sowie der Podcast komplett angehört werden.

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