Leipzig (ots) –

Die Video-Plattform TikTok ist bekannt für kurze Unterhaltungsvideos. Doch neben spaßigen Tanzvideos oder Challenges läuft ein Thema noch weitestgehend unter dem Radar der Öffentlichkeit: Rechtsextremismus. Wie genau werden rechtsextreme Inhalte auf TikTok verbreitet, und wie lassen sie sich als solche überhaupt erkennen? Welche Bedeutung haben Emojis bei neuartigen Nazi-Codes? Meldet sich eine Emoji-Figur einfach nur oder symbolisiert sie einen Hitlergruß? Und welche Maßnahmen ergreift TikTok, um gegen Rechtsextremismus vorzugehen? Diesen und mehr Fragen geht eine neue Folge der MDR-Reportagereihe „exactly“ nach – zu sehen ab 15. Mai um 10.00 Uhr in der ARD Mediathek sowie ab 17.00 Uhr auf dem YouTube-Kanal „MDR Investigativ“.

Von dem sogenannten „Lipsync“ (Song-Synchronisation) auf Rechtsrocklieder, über Ausländerfeindlichkeit bis hin zu Hakenkreuzen lässt sich auf TikTok alles finden. Dabei begünstigt der Algorithmus hier noch mehr als bei anderen Social Media Plattformen, dass User immer tiefer in eine Blase rutschen. Je länger man sich einschlägige Videos anschaut oder diese liked, desto mehr davon werden einem angezeigt. Neben vermeintlich harmlosen Frauen, die vor der Kamera lipsyncen, findet man auf TikTok auch Videos bekannter Rechtsextremer.

Auch der Bundesverfassungsschutz sieht bereits ein Nazi-Problem auf dieser Plattform. So würden dort vor allem subtile extremistische Inhalte verbreitet, um die Schwelle zu extremistischen Narrativen zu senken.

Es gibt auch TikTok-Creatorinnen und -Creatoren, die dem Ganzen etwas entgegensetzen wollen. In Berlin trifft „exactly“-Reporterin Nicole Franz die Expertinnen Eva Kappel und Theresa Lehmann von der Amadeu-Antonio-Stiftung. In ihren TikTok-Videos klären die beiden über rechtsextreme Narrative auf …

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Quelle: ots