Hamburg (ots) –

Doku-Serie „ARD Crime Time: Mord. Macht. Medien – Der Fall Jens Söring“ und „ZAPP“-Spezial ab Dienstag, 31.10., in der ARD Mediathek

Es ist einer der spektakulärsten True-Crime-Stoffe der letzten Jahrzehnte: Am 30. März 1985 werden die Eltern der Studentin Elizabeth Haysom in ihrem Haus in den USA brutal ermordet. Haysoms Freund – der deutsche Student Jens Söring – gesteht zunächst die Tat und wird vor laufenden Kameras zu zweimal lebenslänglich verurteilt. 2019, nach 33 Jahren in Haft, wird Söring aus den USA nach Deutschland abgeschoben. Er kommt frei, ohne freigesprochen worden zu sein – und behauptet bis heute öffentlichkeitswirksam, unschuldig zu sein. Für die Reihe „ARD Crime Time“ berichten jetzt exklusive Interviewpartnerinnen und -partner zum ersten Mal vor der Kamera von einem „System Söring“, einem von Jens Söring sorgsam aufgebauten und weit verzweigten Netzwerk. Hat dieses System Medien und Politik bis in die höchsten Ebenen beeinflusst? Der Dreiteiler „ARD Crime Time: Mord. Macht. Medien – Der Fall Jens Söring“ von NDR und SWR kommt am Dienstag, 31. Oktober, in die ARD Mediathek, ergänzt durch ein 30-minütiges „ZAPP“-Spezial über die bemerkenswerte Medienkarriere des verurteilten Doppelmörders.

In der „ARD Crime Time“-Dokuserie erzählen Willem Konrad, Ben Wozny, Elena Kuch und Katharina Rahn, wie der Kampf um die Wahrheit im Fall Söring auch ein Medienereignis ist, das nach wie vor andauert. Und wie es Jens Söring immer wieder gelingt, seine Version wirkungsvoll zu verbreiten. Der Fall Söring ist so zu einer Geschichte um Mord, Macht und Medien geworden. Und immer spielt dabei gefährliche Nähe eine zentrale Rolle: die zwischen Elizabeth Haysom und Jens Söring, die zwischen Journalist*innen und Sörings Unterstützerkreis – und die zwischen Söring und der deutschen Politik.

Grundlage der Dokuserie sind Gerichtsakten, noch nie veröffentlichte Dokumente und die Interviewpartner*innen, die zu dem Fall ermittelt haben oder im Inner Circle von Söring agierten und sich, nach Sichtung aller Fakten, heute von ihm distanzieren. Gleichzeitig kommen Unterstützerinnen und Unterstützer Sörings zu Wort, die auf Widersprüche im Urteil und nicht zuletzt auf Sörings Recht auf Resozialisation hinweisen.

Das NDR Medienmagazin „ZAPP“ geht in seinem Spezial ergänzend der bemerkenswerten Medienkarriere des verurteilten Doppelmörders nach. Welche Rolle spielen Journalistinnen und Journalisten in Sörings Kampf um die Deutungshoheit – und werden sie ihrer Verantwortung gerecht?

Linear ist „Mord. Macht. Medien. Der Fall Jens Söring“ am Mittwoch, 1. November, um 22.45 Uhr im NDR Fernsehen zu sehen. Das „ZAPP“-Spezial läuft dort am Mittwoch, 15. November, um 23.00 Uhr.

Der Trailer zu „ARD Crime Time: Mord. Macht. Medien – Der Fall Jens Söring“ steht in den Vorführräumen des NDR und des Ersten.

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